Wie alle diejenigen, die bei den letzten Wanderungen dabei waren bereits wissen, findet am Pfingssontag die nächste Familienwanderung statt. Im Mai/Juni führe ich gerne durchs Muttental und seine Umgebung, da es hier viele wirklich schöne Tiere zu entdecken gibt. Mir ist es wichtig, dass gerade Kinder die Artenvielfalt vor der Haustür kennen und schätzen lernen, nicht zuletzt, da diese leider allzu oft bedroht ist. Deshalb wird auch diese Wanderung wieder eine Runde speziell für Naturinteressierte sowie Kinder sein und in unserer Einrichtung aushängen.
Da die Wanderung der Naturbeobachtung dient, ist sie mit maximal 8 Kilometern eher kurz (zumindest für meine Verhältnisse),. Da wir uns Zeit lassen wollen, um an einigen Stellen die Natur zu beobachten und zu fotografieren, wäre eine lange Strecke hinderlich. Außerdem ist das eine Entfernung, die für Kinder noch gut schaffbar ist – auch wenn es zwangsläufig etwas bergauf und wieder herunter geht.
Bei Wanderungen, während denen man Tiere beobachtet, ist das Auffinden der Tiere immer etwas Glückssache (zumindest wenn man nicht durch einen Zoo wandert). Dies wird hier ebenso der Fall sein wie bei der am 20.06. stattfindenden Mittsommerwanderung (am besten schon einmal vormerken – Start ca. 20:00 Uhr). Wenn das Wetter sonnig wird ist, das Beobachten der Mauereidechsen an zwei Stellen kein Problem:
Bei den Zauneidechsen braucht man schon mehr Glück…
…veschiedene wirklich bunte Libellen findet man eigentlich auch fast immer.
Hierbei finde ich die Prachtlibellen die schönsten. Das sind die mit den durchgefärbten blauen Flügeln.
Die Uhus (ich weiß im Moment nicht, ob es da in diesem Jahr Nachwuchs gibt) werden wir wahrscheinlich nicht sehen können, weil wir zu früh am Tag dort sind. Sie lassen sich immer eher in der Abenddämmerung beobachten:

Auch wenn es im Muttental noch eine Menge anderer Tiere gibt (Ringelnattern, Blindschleichen, Füchse, Rehe, Goldammern, Steinkäuze……) ist es immer Glück auf sie zu treffen. Da müssen wir einfach sehen, was uns der Tag bringt.
Doch selbst wenn wir unterwegs nur wenig Glück mit den Tieren haben, kommen wir noch an den zahlreichen Relikten der Bergbauzeit des Muttentals vorbei, die gerade für Kinder immer spannend zu erforschen sind.
Gegen Ende der Wanderung können wir gerne gemeinsam das Bethaus besuchen und uns dort ein kühles Getränk oder auch etwas zum Essen gönnen, bevor es noch ein letztes Mal etwas bergauf geht und wir wenig später wieder zurück am Startpunkt sind.
Bei Fragen stehe ich wie immer gerne zur Verfügung.
Das Wichtigste in Kürze:
Start: 11:00 Uhr auf dem Wanderparkplatz Muttental an der Nachtigallstraße (siehe Karte)
Länge & Dauer: max. 8 Kilometer, die Dauer variiert mit dem Wetter, der Gruppe und den Beobachtungsmöglichkeiten, ich peile 15:00 – 15:30 Uhr an
Ausrüstung: neben dem obligatorischen festen Schuhwerk und Verpflegung für unterwegs ist natürlich ein Fernglas und Fotoapparat nicht schlecht.
Kosten: die Teilnahme ist kostenfrei, jedoch freue ich mich immer über eine Spende für Vorbereitung und Durchführung
Ausfall der Wanderung: Je nach Wetterlage kann es möglich sein, dass die Wanderung ausfällt. Dies wird spätestens am Abend vorher auf dieser Seite bekannt gegeben.
Anmeldung: ist generell nicht unbedingt nötig, allerdings erleichtert es mir etwas die Sache, wenn ich vorher zumindest ungefähr weiß, wer mitkommt. Also gerne freiwillig anmelden (über Kommentar oder Kontakt).




























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