Mittsommernachtswanderung am 23.06. 2017

Nach dem Ausfall der Mittsommernachtswanderung im letzten Jahr starte ich in diesem Jahr einen neuer Versuch. Hoffentlich haben wir dieses Mal dann auch wieder Glück mit den Glühwürmchen (und natürlich dem Wetter).

Aufgrund der Sperrung eines Teils des Weges über eine Wiese durch deren Eigentümer, habe ich den Verlauf ein kleines bisschen geändert. Leider müssen wir nun ein Stückchen an einer Straße entlang (auf dem Bürgersteig), aber es sind nur einige Meter. Die gesamte Runde verlängert sich dadurch etwas auf etwa 8 Kilometer, aber dafür gibt es auch ein paar neue, schöne Ausblicke.

 

Für alle, die noch nie an dieser Wanderung teilgenommen haben:

 

Bei uns kam irgendwann einmal die Idee auf, in der kürzesten Nacht des Jahres eine Wanderung zu machen. Das war die Geburtsstunde dieser mittlerweile jährlichen Wanderung, etwa zu Mittsommer (21. Juni). Wir wählen immer ein Wochenende in der Nähe dieses Datums, damit möglichst alle am nächsten Tag ausschlafen können. Ich beginne die Runde immer um 20:15 Uhr – sozusagen als Alternative zum Fernsehabend, wenn wir ein wenig Glück haben, mit (meiner Meinung nach) mindestens ebenso spannendem Programm. Letztes Mal hatten wir leider nicht so viel davon, beim ersten Mal sahen wir jedoch einen Fuchs, Rehe, hunderte Glühwürmchen und wurden von Waldkäuzchenrufen gegruselt…

 

Hier im Wald ist ziemlich viel möglich! Neben den erwähnten Rehen und Füchsen leben hier Feldhasen, in etwas Entfernung Uhus, die ich aber hier auch schon gehört habe und (in dem Gebiet, dass wir durchqueren) mindestens eine 4-köpfige Dachsfamilie. Allerdings hängt das was wir sehen von vielen Faktoren ab. Die Dachse z.B. sind sehr scheu und haben gute Nasen und Ohren.

 

Das heißt für die Wanderung: Wenn wir etwa sehen wollen müssen wir uns entsprechend verhalten. Generell sollte so leise gesprochen werden wie nur möglich. Hunde sind aus diesem Grund leider dieses Mal auch tabu. Selbst die Kleidung kann entscheidend sein. Dunkle Kleidung ist auf jeden Fall besser als helle, geschweige denn irgendwelche Warnfarben. Grün, braun und schwarz haben sich bei mir immer bewährt. Die Kleidung sollte nach Möglichkeit nicht aus raschelnden Materialien sein (meine Wanderhose wäre hier zum Beispiel eher schlecht). Aber selbst wenn ich die Runde alleine und in Tarnkleidung ginge hieße das nicht, dass ich eine Garantie hätte etwas Spannendes zu sehen… Letztendlich spielt auch der Zufall immer eine Rolle. Die Chancen auf Rehe und Hasen sind allerdings recht hoch (Rehe sehe ich fast immer, wenn ich hier unterwegs bin). Die Dachse habe ich bis jetzt immer nur gesehen, wenn ich mich am Bau still auf die Lauer gelegt habe.

Die Wanderung ist jetzt nicht wirklich lang. Ich persönlich verzichte hier immer auf Proviant zugunsten eines großen Fernglases und diese Mal auch wieder meiner Kamera und vielleicht etwas zu trinken, sollte es sehr warm sein. Ich denke, dass wir zwischen 23:00 Uhr und 00:00 Uhr wieder am Auto sein sollten. Ich plädiere bei dieser Wanderung immer eher für ein langsames Tempo und Pausen zum Entdecken. Es handelt sich dieses Mal eher um ein Naturerlebnis als um eine sportliche Leistung. Ansonsten ist gutes Schuhwerk, wie eigentlich immer bei mir, Pflicht, da wir teils sehr kleine Wege nehmen. Taschenlampen werden eigentlich nicht benötigt. Den größten Teil des Weges gehen wir im Tageslicht, auch wenn es dunkler wird reicht das Licht zum Laufen. Ich habe für Notfälle zwei Taschenlampen im Rucksack.

 

Eine weitere Änderung gibt es im Vergleich zu den letzten Nachtwanderungen noch:

Um die Gruppe (und damit den Geräuschpegel) überschaubar zu halten, ist eine Teilnahme nur mit Voranmeldung möglich. Das hat den Vorteil, dass ich alle Teilnehmer auch ggf. noch kurzfristig benachrichtigen kann, falls die Wanderung ausfallen muss (z.B. aufgrund einer Unwetterwarnung).

Nach der Anmeldung erfahren die Teilnehmer dann den genauen Treffpunkt in Witten Buchholz. Personen, die sich vorher nicht angemeldet haben kann ich leider nicht mitnehmen! Anmelden kann man sich mit einer kurzen Email (Name, gewünschte Anzahl der Teilnehmer) an mich:

Dennis@spass-am-wandern.de

Ich werde innerhalb eines Tages reagieren und bestätigen oder mitteilen, dass die Gruppe bereits voll ist.

(Es wäre schön, wenn sich angemeldete Personen, die doch nicht teilnehmen möchten oder können, bis Freitag morgen bei mir melden würden, damit ich ggf. andere Leute mitnehmen kann.)

 

Ich freue mich wie immer schon und hoffe auf eine ereignisreiche Wanderung mit vielen tierischen Begegnungen.

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Gemeinsame Mittsommernachtswanderung am 24.06. 2016

Im Moment habe ich leider so viel zu tun, dass ich nicht dazu komme, eine neue Wanderung auszuarbeiten. Was wir (meine Kollegin und ich) uns aber nicht nehmen lassen wollen, ist auch in diesem Jahr wieder eine Mittsommernachtswanderung zu machen. Mittsommer war gestern und die dazugehörige Wanderung wird am Freitag, den 24.06. stattfinden.

Nachdem wir letztes Jahr mangels Dunkelheit leider zum Schluss keine Glühwürmchen gesehen haben, werden wir dieses Jahr die Startzeit etwas nach hinten verlegen. Die Runde wird die gleiche durch Witten Buchholz sein, wie in den letzten zwei Jahren.

Deswegen hier noch mal alle Infos des letzten Jahres:

 

“WICHTIG: Was wir sehen hängt im hohen Maße davon ab, wie leise wir uns bewegen, unterhalten und wie viele Teilnehmer wir sind. Wichtig ist es also stiller zu sein als bei jeder anderen Wanderung. Sonst haben wir wenig Chancen überhaupt etwas zu sehen. Vielleicht sagen das alle Eltern vorher auch schon mal ihren Kindern. Gerade in dem Bereich wo die Dachse zu Hause sind reicht schon ein normal geführtes Gespräch um sie zu verscheuchen! Ganz zu schweigen von Rumschreien. Das verschreckt selbst das abgebrühteste Reh!

Nun noch zu den anderen Infos:

Eine Taschenlampe ist nicht nötig, da es zu dieser Jahreszeit kaum wirklich dunkel wird – letztes Jahr haben wir auch keine gebraucht. Sonnenuntergang ist erst um 21:52 Uhr (ist ja schließlich die kürzeste Nacht des Jahres) und auch danach ist es noch lange dämmrig. Für Notfälle habe ich aber auch zwei Lampen im Rucksack. Verpflegung muss jeder selber wissen – ich nehme nichts mit. An den Füßen sollte jeder festes Schuhwerk haben, da die Runde teilweise über unebenes Gelände geht und es, sollte es bis dahin ergiebig regnen, matschig sein kann. Wenn das Wetter nicht zu warm ist, ist eine lange Hose gut um Zecken abzuhalten (an einer Stelle müssen wir über eine Wiese). Ich lasse meinen Fotoapparat zu Hause, da es zum fotografieren schnell zu dunkel werden wird. Eher lohnt sich ein Fernglas. Das war auch schon alles!”

Ich hoffe, dass wir dieses Mal wieder etwas mehr sehen als im letzten Jahr, aber das lässt sich leider nicht vorhersagen… Ich freue mich jedenfalls schon darauf!

Start: 20:45 Uhr an der Buchholzer Grundschule (Buchholzer Str. 37, 58456 Witten). Dort kann man am besten gegenüber entlang der Straße “Am Friedhof” parken.

Länge: etwa 7 Kilometer, ich rechne mit einer Rückkehr bis etwa 23 Uhr (das richtet sich aber in hohem Maße danach, was wir unterwegs sehen)

 

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Termin: Lange Wanderung Richtung Ennepetalsperre am 19.09. 2015

Irgendwie ist Zeit im Moment Mangelware bei mir, deswegen leider wieder etwas kurzfristig…

Die nächste Wanderung haben Christel und ich schon seit mehreren Jahren machen wollen (ich mehr als sie 😉 ), aber bis jetzt ist immer irgendwas dazwischen gekommen. Nun werden wir am kommenden Samstag endlich zur Mammut-Tour in Richtung Ennepetalsperre aufbrechen. Diese Tour habe ich vor etwas mehr als 8 Jahren gemacht, kurz bevor ich meine Lieblingsmitwanderin kennengelernt habe. Die Strecke sollte die erste Etappe eine Mehrtagestour werden, die ich damals, allerdings noch ohne digitale Karten, nur mit Papierkarten, geplant hatte. Endziel sollte der Taunus werden.

Mit allem was man so braucht im Rucksack (insgesamt so etwa 12 Kilo) startete ich guten Mutes in Richtung des ersten Campingplatzes in der Nähe der Glörtalsperre. Gegen Abend kurz vor der Ennepetalsperre musste ich einsehen, dass die Streckenplanung so nicht funktionieren würde. Ich hätte an dem Tag noch einige Stunden weiter laufen müssen und wäre dann hoffnungslos zu spät am Campingplatz gewesen. Hinzu kam, dass dies noch eine der kürzeren Etappen gewesen wäre. Also blieb mir nichts anderes übrig, als mich dort abholen zu lassen aund alles noch einmal zu überdenken. Zitat von meinem Bruder an diesem Abend: “Das ist ja schon mit dem Auto eine Himmelfahrt! Und das bist Du alles gelaufen???”

 

Was von der Tour blieb sind die Erinnerungen und der Plan diese Etappe noch einmal mit weniger Gepäck zu gehen, mit dem Endziel Ennepetalsperre. Es hat viel Überredungkunst gefordert, meine Kollegin für eine Tour mit mehr als dreißig Kilometern zu gewinnen, aber ich habe es endlich geschafft. So starten wir nun am kommenden Samstag um 8 Uhr zu der bislang längsten Tour unserer LAUFbahn. Es geht größtenteils durch Felder und Wälder, leider lassen sie einige Teile an Straßen und eine Durchquerung Gevelsbergs nicht vermeiden. Gegen Mittag ist eine längere Pause in Ennepetal geplant wo wir auch etwas Essen wollen. Wenn alles gut geht erreichen wir am späten Nachmittag/frühen Abend die Staumauer der Ennepetalsperre. Die Karte sagt, dass etwa 30 Kilometer vor uns liegen, was das GPS Gerät sagt, sehen wir dann…

Wer mitkommen möchte ist herzlich eingeladen, allerdings muss jeder selber für seine Abholung sorgen (gegebenenfalls natürlich auch zwischendurch). Start ist der Parkplatz am Beginn der Uhlenbruchstraße. Wir haben geplant es ruhig angehen zu lassen und ausreichend Pausen zu machen.

 

Start: 8:00 Uhr Parkplatz Uhlenbruchstraße

Länge: mehr als 30 Kilometer

 

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